Open House Verträge sind eine spezielle Form der Rabattverträge, bei der eine oder mehrere Krankenkassen einen Rabatt-Vertrag vorformulieren, dem die pharmazeutischen Unternehmen bei Interesse beitreten können. Open House Verträge sind damit also keine Exklusivverträge , sondern „offen für alle“.

In der Regel ist eine von den Krankenkassen definierte Rabatthöhe Kernbestandteil des Vertrages. Gewährt ein pharmazeutisches Unternehmen diesen Rabatt, gilt es umgekehrt als sog. „Rabattarzneimittel“ im Sinne des § 130a SGB V und fällt damit in die Substitutionspflicht in der Apotheke.

Ein Bereich, in dem Open House Verträge sehr fleißig genutzt werden, ist der Bereich der sog. Biosimilars.

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