Arzneimittelkommission (AMK)

Arzneimittelkommission (AMK)

In Krankenhäusern wird üblicherweise der Einsatz von Arzneimitteln (AM) in einer zentralen Runde von Chefärzten oder leitenden Oberärzten und dem Krankenhausapotheker besprochen. Diese sog. „Arzneimittelkommission“ wählt AM aus, die „gelistet“ werden, also auf eine Art hausinterne Positivliste gesetzt. Dieser Vorgang ist in der Regel die Voraussetzung dafür, dass jeder behandelnde Arzt einfachen Zugriff auf die AM hat und die Ware von der Station beim KH-Apotheker bestellt werden kann.

Medikament, die nicht „gelistet“ sind, erhält ein Arzt nur gegen „Chefarzt-Rezept“, d.h. die Anforderung muss vom budgetverantwortlichen Chefarzt abgezeichnet werden. In einigen KH werden nicht gelistete AM mit einer Art „Strafzoll“ belegt bei der internen Verrechnung.

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23. Juni, 2015|